Tag 3: Auf den Spuren der Masai Mara Route (Masai Mara Nationalpark) mit Familie Nowitzki und der Party in der deutschen Botschaftsresidenz

Tag 3: Auf den Spuren der Masai Mara Route (Masai Mara Nationalpark) mit Familie Nowitzki und der Party in der deutschen Botschaftsresidenz

Zwischen Wildlife, der berühmten Masai Mara Route im Masai Mara Nationalpark umringt von Zebras, Giraffen u. der Familie Nowitzki

ca. 16 Uhr 30, der Nachmittag…

Der Masai Mara Nationalpark (landestypisch Maasai Mara geschrieben) in dem die Masai Mara Safari regelmässig stattfindet hat es wirklich in sich. Also wenn man sich mal die Zeit nimmt dieses Event zu beoachten wie Tausende Tiere Richtung tansanianischer Staatsgrenze zum Serengeti Nationalpark ziehen und man nicht so wirklich weiss warum sie dies tun, ist es nicht weit weg und ziemlich klar weshalb es das 8te unter den Weltwundern ist . Die Einheimischen erzählen einem dann Geschichten von Hollywood-Schauspielerin wie Brad Pitt, VIP’s wie die Obamas oder Tina Turner, die sich direkt entlang der Masai Mara Route Luxuszelte aufstellen lassen, um dies zu beobachten.

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Warum wandert die vielen Tiere denn von A nach B?

Natürlich gibt es darüber sehr viele Meinungen, Annahmen und auch die Menschen vor Ort haben da ihre Meinung zu. Sie sagen allerdgings entgegen aller Vermutungen, das ist eben so, sie tun es einfach, das hat eine Leichtigkeit, die wir in Europa so kaum noch nachvollziehen können. Oder?!

Spekulativ könnte man sagen, das dort, wo früher nur Elefanten ihr zuhause hatten und andere Arten zur Artenerhaltung ausgesetzt wurden, ein paar von ihnen einfach mal die Heimat besuchen wollen. Also die genetische Heimat. Kenn ich. So geht es mir jedesmal wenn ich nach Kenya oder Tanzania (Heimat meiner Mutter mehr über meine Familie und mir bedient euch) reise in die Heimat meiner Eltern, ergo Vorfahren. Wir haben zwar nur das kleine Programm geboten bekommen, aber alles hautnah miterlebt. Sozusagen Mensch mit Tier an Mensch und Mensch an Tier. Ja es fühlt sich verdammt gut an, das alles mal ausschalten zu können.

Der Masai Mara Nationalpark ist nicht nur einer der grössten und schönsten in Afrika, sondern auch der einzige der direkt an eine Stadt grenzt (Nairobi). Klar nun kann man sagen, ist doch mega kann ich zu Fuss hingehen. Leider allerdings und das ist ein fettes ‚Leider‘ bauen die Chinesen dort angrenzend an den Nationalpark ein großes Wohngebiet an, um an entsprechende Touristen zu vermieten und an diejenigen zu verkaufen, die natürlich den Profit darin sehen.

700 Quadratkilometer Savanne mit Tieren aller Art. Zebras, Giraffen, Nashörnern (auch wenn der Bestand schrumpft, nur gut dass sie zu den BIG 5 gehören u. es kommen immer merh dazu, was den Begriff ‚Big5‘ wachsen lässt, davon erzählte ich euch in einem Blog davor), Elefanten, Löwen… und natürlich ‚The Wildbeest‘ alias Gnus oder auch ‚The Beest‘ wie die Kenianer es so liebevoll nennen. Last but not least ‚Cheetah‘ habt ihr bestimmt schon mal gesehen in einem der vielen deutschen Zoos, betrachten wir diese mal als unabdingliche Arterhaltung. Die Ostafrikaner nennen Cheetah ‚Duma‘ zu deutsch Donner.

Das Gesicht von Duma (Swahili für Gepard) anders als Chui (Swahili für Leopard) erinnerte die Menschen damals schon an ein weinendes Tier. So konnten es sich die Menschen vor Ort besser merken mit welchem der beiden sie es zu tun hatten.

Sie und noch viele andere Tiere sind teil eines der größten Weltwunder. Jenes wenn Millionen Gnus, Zebras, usw. … vom Nationalpark nach Masai Mara den Mara-Fluss kreuzen. Ganz ehrlich solltet ihr auf der Liste ganz weit oben notieren, falls ihr eine Safari nach Nairobi plant. Der Masai Mara Nationalpark wahrlich ein weitläufiges Land bestückt mit den berühmten Baobab-Bäumen (Baobab gilt mittlerweile als das SuperFood aus Afrika), wild gewachsenes Gras und wenn man ein bisschen mehr Zeit mitbringt kann man sogar die vor Ort lebende Masai-Gemeinschaft antreffen, die ebenso ein Teil dieser wundersamen Landschaft sind.

Giraffen, majestätisch freundlich und riesiiiig, gehören mittlerweile leider auch zu den bedrohten Tierarten…hier neben den berühmten Baobab-Bäumen

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Mein zweiter Eindruck des Masai Mara Nationalparks

Da ich ja schon mal dort war vor einiger Zeit, war ich natürlich gespannt was mich dieses Mal erwartete, bzw. WER? ;D. Mit wenig Zeit im Gepäck, weil wir für die Termine, am Morgen schon durch die afrikanische (Un)Pünktlichkeit seitens Präsident Uhuru Kenyatta, in Zeitverzug gerieten, war nicht mehr soviel übrig für die Masai Mara Route (wollt ihr das selbst mal erleben? dann kann ich euch Paul von Iskersafaris ans Herz legen, wir arbeiten von Deutschland aus zsammen, er plant den Trip, fährt und führt euch herum).

Schade für die kurze Zeit. Das sie so knapp war ist dennoch nachvollziehbar. Ehrlich gesagt viel mir erst hinterher auf, dass man den Park für Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier und die Delegaion ausnahmsweise gesperrt hatte. So war es dann doch in Ordnung, dass wir nicht allzu lange dort verweilten. Wir wollen ja keine deutschen Extra(Brat)würste sein ;D

Die Tiere, deren Heimat dieses im Verhältnis gesehene doch recht kleine Stückchen Erde, es ist, wird es gefreut haben. Zumindest kam mir das Fahrtempo dieses Mal sehr entgegen, gemässigt, entspannt, im angemessenen Shary-Tempo, mit ein paar Schlaglöchern die es auf meinen Gluteus Maximus abgesehen hatten. Ach ja, es sollten überall auf der Welt Tiere in freier Natur leben, dann lernen wir Menschen vielleicht mal wieder uns etwas entspannter an das Leben auf der Welt heranzutasten.

Auf Safari, (im Auto mit Jessica, Dirk und Tochter Malaika Nowitzki) durch den Masai Mara Nationalpark, Kenya Nairobi

Die Überraschungs-Ei Competition mit Familie Nowitzki

Jessica N. hatte noch genau dieses eine Überraschungs-Ei in der Tasche. Als es dann direkt nach der Zufahrt zum Nationalpark hiess, die Competition ist eröffnet, wer das erste Tier sieht bekommt …….. daaaaaas Ei, begann der Spiessrutenlauf um die Trophäe. Puh das erforderte höchste Konzentration, denn die unebenen Strassen taten ihres dazu, zu verhindern dass ich die Nase vorn hatte.

Dirk warf dann schnell mal ein er hätte einen Schmetterling gesehen, passiert, wenn man die Regeln im Vorfeld nicht unbedingt explizit festlegt. Aber Jessica bremste ihn gekonnt aus und hängte einfach ein paar schnelle Regeln hinten an die Wette dran und es vergingen keine 5 min und bähm ich war kurz davor etwas zu sagen, als Malaika aufschrie und meldete, sie hätte eine Antilope (ich meine es ging um genau dieses Tier) hinter dem Büschen entdeckt. Ja ja ich liebe die fantasiereiche Welt der Kinder… zwinker zwinker.

Zugegeben war nicht mein Tag, aber ein erneuter sehr abenteuerlicher und vor allem sehr lustiger Tag mit den Nowitzkis. Eine großartige warmherzige wundervolle Familie. Vergesst alles was ihr jemals an negativen oder zu übertriebenen positiven Geschichten über die Familie gelesen habt. Ich kann euch sagen die sind der Hammer. Ich hab so viel mit ihnen gelacht und gestaunt, wir sind uns wirklich sehr echt und sehr herzlich begenet und was mich persönlich besonders gefreut hat, ist die Tatsache, dass Jessica mütterlicherseits kenianischer Abstammung ist. Worüber ich natürlich bereits in einem meiner Blogs zuvor geschrieben hatte.

Elfenbeinfriedhof im Masai Mara Nationalpark

Hier vielleicht noch eine kleine Randbemerkung. Der Elfenbeinfriedhof ist ein sogenanntes Mahnmal. Da in afrikanischen Gegenden seit Jahrhunderten die Stosszähne der Elefanten vor allem bis vor kurzem noch auf dem asiatischen Markt als Exklusiv-Produkt, jede Menge Geld einbrachten und die Tiere folglich vorm Aussterben bedroht waren, erhängte die kenianische Regierung die Höchststrafe auf Elfenbeinhandel. Den Haufen den ihr hier sehen könnt ist ein Überbleibsel von zerstörtem teils verbranntem Elfenbein. Natürlich auch von Tieren die verenden im Masai Mara Nationalpark.

Der Abend in der Residenz der Botschafterin Anett Günther

Das kann man eigentlich schnell un kurz erzählen weil ausser einer Party und jede Menge gutem Essen, Musik noch mehr Menschen und noch mehr Visitenkarten nicht viel passiert ist an dem Abend. Ich muss sagen die Hütte ist wirklich mal ein Brett. Ein wunderschöner riesiger Garten, der teils mit dekorativen Zeltplanen überdacht war und immerhin, ich war schon zum zweiten Mal da und jetzt kommts, hab sogar zwei Botschafterinnen in der kurzen Zeit dort kennen gelernt. Die davor hat sich wohl ein wenig zu weit von der Strecke wegbewgt und mit den Tansanianern geliebäugelt. Ui das kam beim auswärtigen Amt garnicht so gut an.

Ergo die Verstetzung stand an. Ein Highlight gibt es noch. Man konnte doch tatsächlich Thüringer Bratwurst essen hergerichtet von einem deutschen Grillmeister. Ausserdem gab es deutsches Bier. Das mit dem Bier fand ich nun nicht so sexy. Das ist ja so als würden die Amerikaner in Deutschland zum großen gelben ‚M‘ essen gehen. Zumal Tusker eines der leckersten Biere Ostafrikas ist und der Großteil der Gäste ohnehin die deutsche Küche kannte.

An diesem Abend verabschiedete ich mich bei Jessica und Dirk. Er musste zurück nach Miami, zwecks Temins und Jessica fuhr weiter zur Familie und dem Projekt für Kinder vor Ort welches die beiden zuvor gegründet hatten. Kurz nachdem wir uns verabschiedeten, fuhren auch wir langsam aber sich natürlich mit Blaulicht und Sirenen, was auch sonst, zurück ins Hotel. Das tat gut in die Horizontale und alles ruhen lassen. Wenn ihr mehr lesen wollt dann Fingerchen auf den Link mein Blog-blabla und gutes Gelingen.

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Tag3: Von faszinierenden Elefanten, einem schockverliebten Bundespräsidenten und einem Teil des Kenya Nationalparks in Nairobi

Tag3: Von faszinierenden Elefanten, einem schockverliebten Bundespräsidenten und einem Teil des Kenya Nationalparks in Nairobi

Der Kenya Nationalpark ohne Elefant, ist wie ein Teich ohne Wasser

Nach dem Besuch im KIST und im iHub, was ja sowas wie die erste Co-WorkingSpace-Zone Nairobis ist (wenn du mehr über das iHub oder den KIST wissen willst lohnt sich auf jeden Fall mein Blog Tag3), stand die langersehnte Reise zu den Elefanten im Kenya Nationalpark an. Wobei man natürlich noch erwähnen sollte, dass die Elfanten am Rande des Kenya Nationalparks, in einem eigenen freien Gehege versorgt werden. So bekam man natürlich die Gelgenheit, die Tierpfleger dabei zu beobachten, wie sie die kleinen Nachwuchs-Elefanten zum Füttern ins Gehege geleiteten. Mal ehrlich Leute wer von euch mag keine Elefanten. Mal Hand hoch. Wobei ich jetzt ganz klar mal den Unterschied zwischen den indischen und den afrikanischen Elefanten hervorheben muss.

Indische Elefant Afrikanische Elefant

Also ich hätte da eine leichte Tendenz und ihr? Welcher von beiden eher euren Geschmack trifft, das überlasse ich gerne Euch. Ich für meinen Teil lege mich da klar und deutlich fest. Zwar essen beide Gras, Äste und Früchte, unverkennbar ist allerdings die Rückenform bei dem einen eher konvex, bei dem anderen konkav und natürlich die Form der Ohren. Zum Glück sind die genetischen Unterschiede so enorm, dass sich beide Elefantenarten nicht miteinander kreuzen lassen. And to make a long story short. Sie sind die Lieblingstiere unseres Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier.

Zwischenstation im Restaurant Matbronze

Das Matbronze ist ein teils im Freien liegendes Restaurant, welches direkt auf dem Weg zum Kenya Nationalpark auf der Kifaru Ln, Nairobi, in einer der schöneren Gegenden Kenyas (Karen) zu finden ist. Wenn ihr wirklich mal nach abwechslungsreichem local Essen sucht und ein entsprechendes Ambiente wünscht, kann ich euch das Matbronze mehr als ans Herz legen. Auf jeden Fall habe ich hier den besten Kenya Shai äwwwer bekommen. Das soll schon was heissen, so oft wie ich schon nach Kenya gereist bin. Allerdings auch das Essen ist geschmacklich eine 1-2. Aber das sollt ihr gerne selbst beurteilen. Hier jedenfalls trafen wir uns mit VertreterInnen aus dem Bereich Sport und Entwicklungszusammenarbeit.

Natürlich ging es auch um Fussball und es ging um ein Projekt, welches ihr euch unbedingt mal im Netz anschauen solltet. Wer gerne spenden will sollte wissen, das lohnt sich hier auf jeden Fall. Ich hab denen natürlich versprochen sie ein wenig in puncto Marketing zu unterstützen. So heisst das Projekt: Alive & Kicking (Kenya). Der weltweit einzige gemeinnützige Ballhersteller. Es geht um die Schaffung ethischer Arbeitsplätze, die Spende von Sportbällen und die Bereitstellung lebenswichtiger Gesundheitserziehung in Afrika südlich der Sahara. Wer also mal vorbei schauen will sollte das unbedingt mal machen.

Endlich Elefanten streicheln gehen und das in freier Natur

Nach etlichen spannenden Gesprächen, dem Austausch von Visitenkarten, Selfies mit Dirk Nowitzki und seiner Familie, ging es Richtung Kenya Nationalpark. Dort angekommen trafen wir auf mehrere Jungtiere und den dem Bundespräsidenten mit einem Teil der Delegation, die natürlich anders als wir zuvor ein Treffen mit VertreterInnen diverser Umweltorganisationen hatten. Mit anderen Worten unsere Wege trennten sich demnach immer mal wieder, bis auf 2-3 Termine, die wir an diesen Tagen gemeinsam hatten.

The Big 5… dazu gehören Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard und natürlich der Elefant. Warum? Sie werden rar auf diesem Planeten. Traurig genug, dass die Stosszähne eines Elefanten und das Horn eines Nashorns noch immer vor allem die Chinesen illegal ( weil in China seit 1.1.2018 verboten) dazu verleitet es als das ‚weiße Gold‘ zu betrachten. Für sie ist es eine Art exklusives und somit sehr teures Accessoires, was leider den Schmuggel anregt und die Menschen dazu verleitet, diese immer seltenen Tiere abzuschlachten, um an das Elfenbein und das Horn zu kommen. Hier mal ein paar Zahlen. Anfang des 19 Jahrhunderts lebten in Afrika ca. 10 Mio. Elefanten. 1979 waren es noch 1,3 Mio.. Stand seit 2016 etwa 350.000, Bestand in Afrkia nimmt um 8% pro Jahr ab. Alarmierend.

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und die Sache mit den Elefanten

Bundespräsident Frank Walter Steinmeiner hatte uns ja dann tatsächlich verraten, dass Elefanten zu seinen Lieblingstieren gehören und ich meine er hätte sogar gesagt, es sind seine Lieblingstiere Nummer Eins (demnächst werde ich auf meiner Webseite den kompletten Film der Reise veröffentlichen, also wenn ihr Lust habt ich gebe in einem der kommenden Blogs Bescheid). Die anschliessende Fahrt durch den kompletten Nationalpark hätte ich mir mit mehr Tieren gewünscht. Aber nun denn das ist ja kein Wunschkonzert und Tiere lassen sich nun mal nicht bitten. Zu meinem Trost war das nicht mein erster Besuch im Kenya Nationalpark in Nairobi. Ich kram schon mal ein Foto raus und verspreche euch mehr dazu in meinem nächsten Blog.

Tag 3: Besuch im KIST & Kenyas Digitalisierung

Tag 3: Besuch im KIST & Kenyas Digitalisierung

Wie die Digitalisierung Kenya den Wandel bringen wird.

Kenya ist ein Land das in puncto Digitalisierung Einiges vorzusweisen hat. Deshalb stand der dritte Tag im Zeichen der Wissenschaft. Zunächst einmal besuchten wir das Kiambu Institute of Science and Technology kurz KIST. Dieses Institut wurde einst von Jomo Kenyatta gegründet. Es ist eine Berufsbildungseinrichtung in der aktuell Auszubildende lernen wie man zum Beispiel Backwaren herstellt. Ob das nun im Sinne der Wissenschaft dem Zwecke dient oder nicht, sollten jene beantworten, die die Gelder dafür bereitstellen.

Wenn ihr mich fragt, halte ich jegliche Gelegenheit eine Ausbildung machen zu können für eine Chance, vor allem wenn die Umstände einen in Kenya zur Welt kommen lassen. Wo die Auswahl an Berufsmöglichkeiten doch recht begrenzt ist. Während wir die Sondergäste dort herumgeführt wurden, bekam Bundespräsident Steinmeier eine separte Führung, zusammen mit Uhuru Kenyatta, dessen Anwesenheit gar nicht eingeplant war und der kurzfristig dazu kam. By the way war er auch der Grund weshalb wir an diesem Morgen das Hotel eine Stunde später als geplant verliessen.

Warten auf Uhuru Kenyatta

Wir fuhren erst los, nachdem klar war, dass Uhuru demnächst im KIST ankam. Nun denn die afrikanische Pünktlichkeit kann dann auch schon mal länger dauern als vorgesehene 10 min deutsche Erwartungshaltung. Also flogen wir regelrecht über die Strassen Nairobis, begleitet vom Signal der Polzeisirenen um euer königliche Exzellenz den Präsidenten der kenianischen Republik nicht allzu lange warten zu lassen, nachdem klar war, dass er eingetroffen war im KIST.

Kenyattas Rede, Steinmeiers Rede und weiter ging’s

Nachdem wir also alle im KIST herumgeführt wurden und uns erklärt wurde worum es bei den Projekten des DAAD (unterstützt das studieren und forschen in Nairobi) geht, wurden wir zurück zu dem Platz geführt wo die eigentliche Zeremonie stattfinden sollte. Ich denke Uhuru wollte diesen Tag dazu nutzen, seinem Volk zu zeigen, dass es ihm wichtig ist derartige Ausbildungstätten zu besuchen, um ihnen nahe zu sein. Ich denke auch das gehört zu seinem Plan in die Historie als der gönnerhafte Präsident einzughen. Dann liegt es wohl nahe auch vermuten zu können, er habe diesen Moment voll und ganz zu seinem Vorteil genutzt.

Folglich war die Rede von Uhuru Kenyatta gefüllt mit viel Hoffnung und Gönnerhaftigkeit gerichtet an sein Volk, welches sich draussen vor dem Zaun um die wenigen Plätze rangte, die zur Verfügung standen. Bundespräsident Steinmeier hingegen sprach von Kooperation, von Entgegenkommen und der Tatsache, dass man in Zukunft noch enger zusammenarbeiten wolle, als man es ohnehin schon tat. Es bleibt wie immer abzuwarten, welche dieser Worte in absehbarer Zurkunft umgesetzt werden.

Im Anschluss daran ging es mal wieder schnell, was auch sonst, zwinker zwinker. Irgendwie hatte man die komplette Reise gegenüber, zumindest an den Tagen, an denen wir Programm hatten, jedesmal gefühlt eine Hand im Rücken, die einen Richtung Bus oder Richtung ’nächster Programmpunkt‘ schob. Tja ja wir waren ja schliesslich nicht zum Shoppen da.

Digitalisierung meets Silicon Valley in Silicon Savanna

Von dort aus ging es genauso schnell weiter Richtung iHub, dort ging es um den Fortschritt und den Umgang mit der Digitalisierung in der kenianischen Startup-Szene. Dort ertzählte man uns auch dass es demnächst ein sogenanntes Silicon Savanna direkt hinter dem Flughafen Nairobis geben wird.

Wir sprachen mit VertreterInnen, kenianischer IT-Unternehmen, die uns von ihren Erfindungen erzählten. Wie zum Beispiel von einem mobilen W-Lan Hotspot, den man in Busse integrieren möchte, damit alle Fahrgäste die Möglichkeit auf Internetzugang haben. Erweiterte Möglichkeiten des Online-Bezahlsystem per App, dass den Verzicht auf Bargeld mit einbezieht usw. … Tatsächlich will man in Nairobi ähnlich wie in Kalifornien ein afrikanisches Silicon Valley errichten. Nur ist noch nicht klar wann es real wird.

Digitalisierung in der StartUp Szene im iHUB

Ich muss sagen wir waren alle sehr beeindruckt. Neben augmented reality, der Idee wie man KleinunternehmerInnen dazu verhelfen kann ihre Produkte zu bewerben (z. B. mittels Facebookkampagnen) um sie dann zu versenden, vor allem in einem Land wo Amazon zwar ein geläufiger Begriff ist, aber die Nutzung nicht möglich ist, erzählte man uns von unendlich vielen Projekten die bald umgesetzt werden würden. Von jenen die vor allem versprachen dem Land in Zukunft, in puncto Digitalisierung einen großen Vorsprung gegenüber anderer afrikanischer Länder zu verschaffen.

Die Hoffnung der digitalen Entwicklung eines Landes wie Kenya liegt auf dem Rücken der jungen Generation, die sich nicht davor scheut diese Verantwortung wohlwollend umzusetzen. Für mich ein beeindruckender Vormittag, der zunächst einmal mit der Fahrt zum Hotel endete. Natürlich war der Tag da noch nicht vorbei, soll heissen er ging weiter mit einer schönen Überraschung. Mehr dazu in meinem nächsten Blog.

Grosses Staatsbankett beim kenianischen Präsidenten Uhuru Kenyatta im Statehouse of Nairobi

Grosses Staatsbankett beim kenianischen Präsidenten Uhuru Kenyatta im Statehouse of Nairobi

Was ist Staatspräsident Uhuru Kenyatta für ein Mensch

Staatsbankett bei Uhuru Kenyatta – es war soweit! Wir sollten ganz offiziell den amtierenden Präsidenten von Kenya treffen. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich im Vorfeld nicht so viel Gutes von ihm gehört. Bei meinen vielen Kenya-Reisen zuvor gab es stimmungsmässig unter den Menschen im Volk unterschiedliche Meinungen.

Grundsätzlich sind sich alle sicher, dass auch da ein Hauch von Korruption in der Vergangenheit mitschwang. Ich hab allerdings auch gegenteilige Meinungen gehört. Klar ist auf jedenn Fall dass Uhuru Kenyatta keine weitere Amtszeit mehr dranhängen kann und da bekomt man natürlich unweigerlich das Gefühl – bei allem was zurzeit aus Reichtung der Regierung an guten Dingen passiert – es könne sogar mit Wiedergutmachung zu tun haben.

Auf jeden Fall polarisiert er, selbst wenn er aus meiner Sicht in den letzten ein bis zwei Jahren auch ein paar wichtige nützliche Dinge umgesetzt hat. Wie zum Beispiel das Plastik Einfuhrverbot und das schnell… von heute auf morgen (seit 2019)! Da bedenke man nur, wie langsam unsere Mühlen mahlen!

Oder auch die Einführung von neuen Geldscheinen und der dadurch erzwungene Nachweis über die Herkunft des tonnenweise rumliegenden Bargeldes, welches sich im Laufe der Jahre von alleine in diversen Hinterzimmern von korrupten Geschäftsleuten angesammelt hatte.

Kenya boomt

Kenya ist innerstädtisch im Verkeht mit Solar vernetzt und wird zu 17 % bei Tag und etwa 38 % bei Nacht mit Windkraft versorgt. Das Land boomt und wer vielleicht nicht so genau weiss, wohin mit seinem Geld…dem kann ich guten Gewissens den Tipp geben, in die noch recht junge Start Up Szene (darüber erzähle ich ausführlicher in einem der folgenden Blogs) zu investieren.

Immobilien in Form von Häusern, Hotels, Appartements stehen extrem hoch im Kurs. Auch Jessica Nowitzki und ihr Mann Dirk bauen sich gerade ein kleines Häuschen in Nairobi (wenn auch nur aus familiären Gründen), um vor allem regelmässiger in ihrer Heimat sein zu können.

Was ist übrigens noch auf meinen vielen Reisen nach Kenya mit großer Bewunderung ein Erfahrung brachte, ist Folgendes: es soll demnächst sogar eine einzige Code-Karte geben, die alles beinhaltet was man im Alltag zum Ausweisen benötigt – uuui – da sind wir hingegen eher steinzeitlich ausgestattet. Wenn man einmal betrachtet, dass man in Kenya schon seit mehreren Jahren (!) ein Bezahlsystem namens *Mpesa* verwendet. Erfunden von einem jungen Studenten der Uni Nairobi.

Soll heissen, jeder von euch könnte zum Beispiel per App aus Deuschland heraus für jemanden bezahlen der in Nairobi in einer Mall einen Kaffee getrunken hat – bäääähm – so einfach ist das und so weit weg für uns, denn wir scheitern an der traditionellen Überzeugung, dass das Bargeld aus den alltäglichen rationalen Abläufen nicht mehr wegzudenken ist.

Könnte eine Bremse für so vieles sein. Um ehrlich zu sein – ist es das doch schon längst!

Unser Staatsbesuch bei Kenyatta startet ‚Handyfrei‘

Das Staatsbankett war ein Brett! Mein Vater wäre stolz auf mich, auch wenn Kenyatta nicht der Präsident war, den er aus den oben genannten Gründen unterstützt hat. Wer jetzt denkt, die Shary hat ein wallendes buntes Kleidchen zum Staatsempfang mit anschliessendem Essen getragen, den muss ich die Glaubwürdigkeit an der eigenen Vorstellungskraft entziehen. Denn zu meinem Glück hieß es schon im Vorfeld: gerne ein angemessenes klassisches ‚Layout‘.

Na, da hab ich doch was Bezahlbares von Drykorn…zwinker, zwinker!

Mein Outfit für das Staatsbankett

Mit afrikanischer Pünktlichkeit stylte ich mich schnell von den Zehennägeln bis über den Teil meines Körpers wo die Stirn endet und war reisefertig für das Staasbankett zu Ehren des Bundespräsidenten – gegeben vom Staatspräsidenten der Republik Kenya.

Unten in der Lobby beim Konvoi angekommen, erfuhren wir alle erstmal „Keine Handys und keine Uhren erlaubt!“ Warum? Kenyatta hatte in den letzten Jahren via Social Media den ein oder anderen Shitstorm über sich ergehen lassen müssen. Er will wohl verhindern, am Ende noch als ‚der ungeliebte Präsident‘ abzudanken, denn wie schon gesagt…seine Amtszeit kann ja nicht mehr verlängert werden.

Also – schnell wieder hoch ins Zimmer, im gleichen Tempo per Aufzug von der achten runter ins Erdgeschoss und mit Stöckelschuhen in einem Satz auf den Sitz ins Auto gesprungen.

Die Eskorte dorthin war amtlich. Vorneweg ein Polizeiwagen und ich schäme mich zu sagen, unter der ständigen Beobachtung von Greta der Großen, dass ich das schon ein bisschen geil fand…dass alle für uns angehalten wurden. Zumindest für einen humanen kurzen Moment, der dann auch schnell wieder vorbei war.

Ankunft beim Staatsbankett im Staatsgebäude

Angekommen im Staatsgebäude (hier sollte man wissen, wenn man jemals in Nairobi Urlaub macht, fotografieren in der gesamten Umgebung nicht erlaubt!)

Da es dunkel war, kann ich nicht mehr unbedingt sagen, in welchem Teil des Gebäudes wir reingingen. Wir gingen durch eine Sicherheitskontrolle, die langen Flure entlang bis in einen Saal, wo es zunächst einmal einen kleinen Sektempfang gab. Eingerichtet doch eher, sagen wir einmal, dem alt klassischen europäischen Stil angepasst, was sicherlich in der Wirkung der äusserlichen Erscheinung ein Überbleibsel aus kolonialer Zeit sein kann. Pompöse, überdimensionale Riesenkronleuchter, hohe Decken und eine Beleuchtung, die auf mich eher erdrückend wirkte.

Auf den Fluren entlang des Weges bis in diesen ersten Saal standen zu Zierde an sämtlichen Eingängen riesengroße Elfenbeinzähne zu einem Tor geformt. Mir ist nicht so ganz klar, weshalb man es in einem Land wie Kenya oder Tansania zurecht verbietet Elefanten zu erlegen, wenn man selbst nicht als gutes Vorbild vorangeht und sich der Zähne entledigt!

Anschliessend wurden wir zum Essen in den Hauptsaal geführt, wo das Staatsbankett stattfinden sollte.

Reden und Essen im Schnelldurchgang beim Staatsbankett

Die Rede der privaten Aussenministerin auf dem Staatsbankett beinhaltete ein paar Aspekte die natülich nur Menschen nachvollziehen können, die in Deutschland aufgewachsen sind und mit den Traditionen des Landes mehr als vertraut sind. Sie erinnerte uns an Werte, für die Deutschland steht, vor allem aus der Historie heraus. Diese werden gerade in diesen Zeiten nicht immer nachhaltig genug verstanden und angewendet. Abgesehen davon, dass es wie so oft um die deutschen Autos ging, war es dieses eine bestimmte deutsche Auto, welches es bei uns nie zu kaufen gab und wenn ja, war die Auflage verschwindend gering. Dennoch – in der Aussenwirkung prägnant genug, dass es in der Aufzählung der typsch deutschen Werte nicht fehlen durfte.

Im Anschluss daran sprach zuerst der kenianische Präsident und dann – unser Bundespräsident Frank Walter Steinmeier. Die Reden gibts übrigens immer einzusehen auf www.bundespraesident.de. Ach ja und die Hymne wurde natürlich auch gespielt, von einem kenianischen Orchester in traditioneller Kleidung.

Dann kam das Essen. Das Essen beim Staatsbankett war – sagen wir mal – dicht an das europäische Standardessen angepasst oder mit anderen Worten eine eher europäische Eigenkreation der Küche. Ich hätte mir sehr viel lieber traditionelleres Essen gewünscht, zumal die ostafrikanische Küche extrem wenig mit Würze geizt. Das macht es für mich sehr besonders.

Staatsbankett: Gegessen, getrunken, geredet…

..und dann waren wir ebenso schnell wieder da raus, wie wir drin waren. Angesetzt waren für den kompletten Termin mal gerade 1,5 Stunden. Zum ersten Mal wurde mir so richtig klar, an wieviel Tempo man sich gewöhnen muss, wenn man der Präsident eines solchen Landes ist. Nicht dass ich eine ähnliche Situation schon mal erlebt hätte, wie z. B. damals als wir noch Musik gemacht haben. Aber das hier ist nochmal eine ganz andere Rangordnung. Viel Händeschütteln ist auf jeden Fall mal vorausgesetzt für diesen Job, ein freundliches Wesen grundsätzlich und man muss mit sehr wenig Schlaf auskommen. Wie letzteres allerdings funktionieren kann, das habe ich bis nach der Reise noch immer nicht so ganz verstanden gehabt.

Beim Rausgehen ging es dann noch einmal durch die Sicherheitskontrolle.

Egal wo wir waren…gehen konnten wir erst dann, wenn der Bundespräsident den Anfang machte.

Klar fragt sich jetzt jeder bestimmt, der/die ein oder andere, wann wir als Sondergäste denn mal die Gelegenheit hatten, uns mit dem Bundespräsidenten auszutauschen. Das passierte schon auf dem Hinflug. Wir sassen kaum in der Maschine, da wurden wir Sondergäste zu einem kurzen Gespräch mit ihm gebeten. In diesem Gespräch ging es einfach nur mal darum sich im Allgemeinen vorzustellen, wer wir sind, was wir vorhatten auf der Reise, was uns mit ihr verbindet usw…

Bundespräsident Steinmeier ist wirklich eine sehr geduldige Persönlichkeit. Ein Präsident, der gerne und immer zuhört und vor allem auch interessiert nachfragt. Weil er sich, wie ich finde, für die Menschen ehrlich interessiert, denen er begegnet.

Mit vielen, neuen Eindrücken ging der Tag zu Ende

Dann fuhr der Konvoi im gewohnten Tempo, gefühlt mit 160 Sachen durch die Innenstadt, zurück ins Hotel Radisson Blu Nairobi, Elgon Road – nicht weit vom Flughafen entfernt. Müde von einem erneut langen Tag, mit wenig Pausen dazwischen, fiel ich in mein Bett und hatte Kopfkino von all den Dingen, die an diesem Tag auf mich eingeprasselt sind.

Für mich war der Besuch in der Deutschen Schule an diesem Tag mein besonderes Highlight. Die Kids haben mich sehr berührt. Das wird für mich eine Erinnerung bleiben, die ich mitnehmen werde in meinen Gedanken.

Gute Nacht Deutschland, ich bin dann mal im Bett, der Tag morgen wird zum Ausschlafen genutzt, bevor das Programm beginnt…Fortsetzung folgt in meinem BLOG. Abonniert meinen BLOG gerne HIER!

Viele PICS meiner Reisen findest Du auch auf meiner Webseite HIER auf PIC(K).ME

Deutsche Schule Nairobi meets Kreativszene

Deutsche Schule Nairobi meets Kreativszene

Schulbesuch in der Deutschen Schule Nairobi

Am nächsten Tag ging zum erst ersten Plfichtprogrammpunkt eines Sondergastes. Wobei man ehrlich sein muss, mit Pflicht hatte es sehr wenig bis gar nichts zu tun. Um ehrlich zu sein es waren sogar meine Lieblings-Programmpunkte von allen die da noch folgen sollten.

Erst einmal was essen…

Zunächst einmal fuhren wir zu einer der spannendsten Restaurants die ich in Nairobi je besucht habe. Ein gosser Restaurant-Raum in einem etwas versteckten Hinterraum eines Gebäudes. Das Gebäude in Nairobi sollte man schon kennen, um zu wissen das es hier fantastisches Essen gibt, die Atmosphäre sehr speziell ist und gerade deshalb so besonders für einen Ort mitten im Herzen Nairobis.

Honey & Dough ist auch eine Empfehlung von Tripadvisor einfach hier mal auf Honey & Dough klicken oder mal googlen. Die Rezessionen liegen bei voller Punktevergabe | 7th Floor One Africa Place, Waiyaki Way, Westlands.

Ganz in der Nähe von dort hat übrigens mein Vater gelebt, den ich dort einmal besucht habe auf einer meiner Reisen nach Kenya. Jedenfalls müsst ihr unbedingt da mal Essen gehen, das ist wirklich ein für diesen Ort sehr kontroverser Positiv-Shit & ein Muss, weil Shary das sagt… ;D

Hier lernte ich auch Dirks Frau Jessica (halb kenianisch, halb schwedisch und extrem liebenswürdig, so wie er auch) und ihre erstgeborene Tochter Malaika (Mein Engel zu deutsch) kennen. Es waren schöne Gespräche über kenianische Kunst, Film, Musik, Essen und natürlich die liebe Familie.

Da mein Vater in diesem Land sowas wie der philosophische Popstar Afrikas war (zweiter Philosophie Professor des Kontinents – bis 2020 gibt es lediglich 5), konnte ich den ein oder anderen Professor am Tisch mit der Tatsache beglücken, dass ich seine Drittgeborene bin, was mich natürlich zu noch intensiveren Gesprächen einlud.

Ich tauschte mich mit meiner Sitznachbarin rechts neben mir darüber aus wie wir gemeinsam etwas dokumentarisches drehen können in Kenya und mit meiner Nachbarin links über den fantastischen Nachtisch. So verging die Zeit wie im Flug. Da wir bei allem was wir machten doch recht durchgetaktet waren, ging das Mittagessen mit Vertreterinnen und Vertretern der kenianischen Kreativszene viel zu schnell vorbei. Was aber auch okay war, denn von da aus ging es um 13U45 Richtung Deutsche Schule Nairobi.

Unser Empfang in der Deutschen Schule Nairobi

Dirk und ich wurden mit unfassbarem lauten ‚Hallo‘ empfangen, so wie ich es in Deutschland zuvor nur selten erlebt habe. Nicht dass ich hier Ansprüche stellen will, aber das ist schon ein klein bisschen geil, wenn du so viele tausende Kilomente reist und mit so einer herzlichen, emotionalen Umarmung empfangen wirst. Auf diese Schule gehen Kinder deutscher Familien. Familien, die entweder für die Botschaft arbeiten oder in Wirtschaftsunternehmen tätig sind oder oder oder… Einige von ihnen wurden sogar in Nairobi geboren und ein 5.-6. Klässler meinte gleich zu mir: „Damit das klar ist! Ich liebe dieses Land und ich werde nie mehr hier weg gehen.“

Man hatte ehrlich den Eindruck, diese Kinder verstanden sehr wohl in welcher besonderen Umgebung sie aufwachsen sollten. Auch wenn einige von ihnen nach ein paar Jahren wieder nach Deutschland zurück gehen werden, andere wiederum in ein anderes Land, also immer auf der Reise, werden viele von ihnen immer mal wieder zurückkehren, andere werden kommen und bleiben.

Schüler der deutschen Schule Nairobi & Gäste-Schüler (Uniform) für diesen Tag, aus der Umgebung Nairobis. (Limuru Road, Gigiri)

Wissen macht AH! in Afrika

Ich hab großartige Lehrer kennen gelernt, herzliche Eltern und SchülerInnen, die für mich Experimente vorbereitet haben und mir im Anschluss Löcher in den Bauch gefragt haben. Das war wirklich ein besonderer Tag für mich und es hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig und überzeugend mein Kollege Ralph Caspers und ich Wissen macht Ah! geprägt haben seit 2001.

Nach jede Menge Selfies und Autogrammen, gab es für alle einen kleinen Snack und während sich Dirk wieder vom Basketball-Feld wegschleichen konnte, welches er mit SchülerInnen der Basketball AG bespielte, trugen wir uns noch ins Gästebuch ein und dann war dieser Besuch auch wieder schnell vorbei. Was ein Mega-Gefühl, wenn sie vor dir stehen und dir versichern wie wichtig es für sie war mit ‚Wissen macht Ah!‚ gross zu werden. Wie viel sie davon mitgenommen haben und wie klar es mir in diesem Augenblick wurde, was das eigentlich mit ihnen gemacht hat, wenn man die Umgebung bedenkt in der sie aktuell leben.

Anschliessend schubste man uns wieder weich in den Gästebus und es ging zurück zum Hotel. Es stand ein wichtiger Programmpunkt an… ihr wisst schon was ich meine… Fortsetzung folgt…

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